Tätigsein verbindet.

„Das Leben wird viel interessanter, wenn man sich mit anderen Menschen befasst. Wer nicht nur die eigenen Interessen bedient, fühlt sich unweigerlich besser. Er bewirkt etwas, ist nicht nur ein Rädchen im Getriebe, das von anderen bedient wird.“ (Gesine Schwan)

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In Wirklichkeit hat die Arbeit eine viel umfassendere Bedeutung als bloß eine Quelle von lebensnotwendigem Einkommen zu sein. Wenn sie nur das wäre, dann wäre sie ein Zwang, von dem sich jede/r so schnell wie möglich befreien wollte. Aber die Arbeit (nämlich nicht nur die Erwerbsarbeit, sondern jede Art sinnvoller Tätigkeit) verbindet den einzelnen, die einzelne auch mit der Welt und vor allem mit anderen Menschen. Weil andere von der Arbeit profitieren, ist man durch das Arbeits-Engagement auch für andere da. Die engen persönlichen Interessen werden erweitert und überschritten. In Wirklichkeit identifizieren sich Arbeitende stark mit der Qualität und Sinnhaftigkeit der von ihnen hergestellten Produkte oder Leistungen (vgl. R. Sennet, „Der flexible Mensch“). Es geht ihnen um die Sache, nicht nur um das Geld. Eine schöne Arbeit zu haben ist erfüllend.

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